Martin Gehrigk
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Heinrich HeineHeinrich Heine
1797-1856

 

 

 



Mein süßes Lieb

Mein süßes Lieb, wenn du im Grab,
im dunkeln Grab wirst liegen,
dann steige ich ...weiter
Das Fäulein stand am Meere

Das Fräulein stand am Meere
und seufzte lang und bang.
Es rührte sie so sehre ...weiter
Ich mache die kleinen Lieder

Ich mache die kleinen Lieder
der Herzallerliebsten mein,
die heben ihr klingend Gefieder
und fliegen zu dir hinein. Es ...weiter
Kirschen ohne Kerne

Im lieben Deutschland daheime,
da wachsen viel Lebenbäume;
doch lockt die Kirsche noch so sehr,
die Vogelscheuche schreckt ...weiter
Die Seel und der Leib

Ich seh im Stundenglase schon
den kargen Sand zerrinnen.
Mein Weib, du engelssüße Person!
Mich reißt der Tod ...weiter
Das Hohelied

Des Weibes Leib ist ein Gedicht,
das Gott der Herr geschrieben
ins große Stammbuch der Natur,
als ihn ...weiter
Dich fesselt mein Gedankenbann

Dich fesselt mein Gedankenbann,
und was ich dachte, was ich sann,
das musst du denken, musst du ...weiter
Miserere

Die Söhne des Glückes beneid ich nicht
ob ihrem Leben, beneiden
will ich sie nur ob ihrem ...weiter
Worte! Worte! Keine Taten!

Worte! Worte! Keine Taten!
Niemals Fleisch, geliebte Puppe,
immer Geist und keinen Braten,
keine Knödel in der Suppe! Doch ...weiter
Warten

Lass mich mit glüh`nden Zangen kneipen,
lass grausam schinden mein Gesicht,
lass mich mit Ruten peitschen, stäupen ...weiter

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